Antje M. Tarcsai – Statement

Ich befand mich in einer seelisch ganz schweren Krise, in einer Situation, welche den ganzen Körper vor Schmerzen krümmte, hinab zog, ausweglos, verzweifelt, von unsagbarer Traurigkeit gebeugt…dann begegnete ich den ausdrucksstarken Bildern von Axel Flitsch…ich erkannte den Zwiespalt in mir, die Zerrissenheit … ich vergrub mich in diese Gemälde, sog sie auf, begegnete mir und dem Hoffnungsschimmer, dem Licht – aber noch nicht dem Ausweg…
Es ergab sich die Verbindung zu dem großartigen Projekt von Peter Kalb “ Wenn Richten, dann Aufrichten „…


Und seiner Skulptur entströmt eine fast zauberhafte Kraft und Magie…ich sah den von mir so geliebten Menschen am Boden, fallend, mir die Seele verwundend, das Herz fast herausreißend … ich spürte die Spannung im sich aufrichtenden Rückrad, ich seh mich stehend, dicht bei ihm, ihm unter die Arme greifend, sachte, sanft, um keine Wunde aufzureißen…zarte, liebevolle, kraftspendende Berührungen…
Allein die stete Betrachtung dieser “ Ikone“, und vor allem die Begegnung mit solch großartigen Menschen, die ich während dieser Zeit und im Zusammenhang mit diesem Projekt kennenlernen durfte, hat mich reich gemacht…hat mich wieder glauben gemacht, dass ganz vieles zu schaffen ist, wenn man eine Hand hat, die man halten kann und Menschen, denen man vertraut…
Ich lass nun nicht mehr los, ich selbst will der Halt, die Zuflucht sein und später dem geliebten Menschen von dieser magischen Kraft erzählen…ich habe wieder gelernt, zu glauben…danke…und wünsche mir von ganzem Herzen, dass ganz viele Menschen ähnliches erfahren

Deutschland‘

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