Joachim Düwel – Statement

Meine Vision für die Zukunft :

Ich erkenne mich in der Figur auch selbst wieder was Richten, Urteilen und Bewerten betrifft. Ich weiß, was das in einem Menschen auslösen kann. Gleichzeitig möchte ich aufrichtig sein gegenüber mir selbst und meinen Mitmenschen. Ich habe mich über das Thema auch mit meiner Frau unterhalten und was das mit mir macht. Und dann sagte sie mir etwas, das mich bestärkt hat, dass diese Figur, symbolhaft für meinen neuen Lebensabschnitt, genau das richtige Geschenk ist:

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10 Jahre Burgthanner Dialoge mit „Wenn Richten, … dann Aufrichten“

Titelfoto: Nicole Simon – Personen von l.n.r. Elke Leser – Gemeinde Burgthann, Katharina Fritsch – 1. FC Nürnberg, Heinz Meyer – Bürgermeister Burgthann, Fritz Egner, Bernie Paul, Peter H. Kalb, Gisela M. Bartulec, Dr. Alexandra Hildebrandt – Nachhaltigkeitsexpertin

Am 19. Oktober fanden die Burgthanner Dialoge zum zehnten und leider auch zum letzten Mal statt. Von Beginn an dabei war die Skulptur „Wenn Richten, … dann Aufrichten“, weil es immer auch um eine Form des Aufrichtens ging.

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Gabriele Haage – Statement

„Wenn Richten,…dann Aufrichten“ – unmittelbar, Mitten ins Herz, gelangte diese Aufforderung, als Peter Kalb mir von seiner „wunder“-vollen, „wunder“-samen, Skulptur, erzählte. Ist es überhaupt eine Aufforderung? Vielleicht ist es eine Bitte. Oder schlicht eine Aussage, an der es nichts zu „deuteln“ gibt…?

Wohl jedem Betrachter erschließt sich sein eigener Blick darauf; jedermann verbindet mit ihr eine, seine, persönliche Geschichte. Für mich ist sie mit meinem verstorbenen Lebensgefährten verbunden. – Er war vom Schicksal hart getroffen. Ich wünschte mir sehnlichst, ihn aufzurichten. – Er wünschte sich aus tiefstem Herzen, mich aufzurichten, – mich von meinen verborgenen Ängsten und meiner geistigen Gefangenschaft, zu befreien. – Leider gab es Menschen, die das Aufrichten nicht in Betracht zogen…

So ist diese zarte Skulptur, die einen wahrhaft innigen Moment transportiert, für mich, ein Aufruf! Ein Aufruf, das „Schubladen-Denken“ zu beenden. „Nichts ist, wie es scheint.“ Lasst uns die Geschichten, hinter den sichtbaren, nackten Fakten, ansehen und anhören!

Diese Pretiose ist Ausdruck reinster Absicht und großer Menschlichkeit. So, kann es gelingen, das Miteinander in einem neuen Zeitalter…

Deutschland‘

Christine Jurgeit-Körner – Statement

Der Schreibwettbewerb von jetzt.de und UN- Wer rettet die Welt? lautet die Frage, zu der wir deine Antwort suchen. Denkst du darüber nach, wie ein Einzelner die Globalisierung gerechter machen kann? Wie ein Einzelner den Frieden sichern und die Armut bekämpfen kann? Oder muss das die große Politik in die Hand nehmen? Was hilft persönliches Engagement, wenn sich die Staatengemeinschaft nicht rührt?

Meine Antwort: „Wenn richten, … dann aufrichten“

„Ziel ist die globale Präsenz“ einfach, eindeutig, weniger geht nicht. Das Ziel ist eindeutig, das Erreichen steht außer Frage. Das Künstlerpaar Peter Kalb und Gisela Bartulec hat eine klare Vorstellung davon, wo es genau hingehen soll. Die Aussage wird durch eine Skulptur aus geschliffenem Acrylglas visualisiert, Bilder sind stärker als Worte.

Die Skulptur gibt dem Aufrichten ein Bild und veranschaulicht ein Grundprinzip, das jeder Mensch für sich selbst interpretieren und handhaben kann. Es erhöht sich die Präsenz der Aussage und die Gesellschaft wird für dieses Grundprinzip sensibilisiert, für das sich jeder Einzelne entscheiden kann.

Peter H. Kalb und Gisela M. Bartulec
Deutschland‘