Annemarie Schauer-Stockman – Statement

„Wenn Richten, … dann Aufrichten“ Consideration . . . a small act of kindness toward another human being, a fellow men.. Giving a helping hand without a thought of reward, acting on impulse, that is consideration.

USA‘

Oli und Kerstin Walz – Statement

Wenn Richten, … dann Aufrichten ist ein wunderbarer Gedanke der ermahnt und gleichzeitig Hoffnung gibt

Deutschland‘

Susanne Gaudek – Statement

Vor einigen Jahren haben wir einen Verein gegründet. Er trug den Gedanken vieler, am Rande lebender Menschen. Deshalb nannten wir ihn „Viele In Eins“. Viele sagten „Das schafft ihr nie“. Nun ja, wir haben es doch geschafft. Am Anfang stand ein Inklusionsprojekt für behinderte Menschen. Gleichzeitig lief die Hilfe für Flüchtlinge und Migranten an. Wir gaben Deutschkurse und organisierten Freizeitprojekte, bei denen alle zusammen fanden. Hier kamen nun sozial schwache Menschen, behinderte Menschen, Flüchtlinge und Migranten zusammen. Sie alle verbrachten mit uns eine einwöchige Reise und trafen sich später beim Gartenfest bei uns. Aus diesen vielen, verschiedenen Menschen gab es selbst musikalisch eine herrliche Mischung, wie auch beim leiblichen Wohl. Vielen haben wir in der Not geholfen, oft bis wir selber merkten, dass wir eine Pause brauchten. Jedoch diese Dankbarkeit in Form von Menschlichkeit, möchten wir nicht einmal im Traum missen. Es war wie eine Familie. Warmherzig und wohltuend
Als ich „Wenn Richten, … dann Aufrichten“ sah, konnte ich mich damit identifizieren. Das ist das Symbol, was uns noch fehlt, so lebhaft, herzlich, gütig und so warmherzig wie Hilfe sich anfühlen kann. Das Bild zu unserem Gedanken. Und ich bin der Meinung, es sollte in jeder Stadt stehen. Es sollte wachrütteln und zeigen, was der eigentliche Sinn im Leben ist und worauf es ankommt. Ohne diese Wärme verkümmert der Mensch. Was dabei raus kommt, sind Menschen mit purem Materialismus oder/und Kaltherzigkeit, leider. So ein Symbol kann wachrütteln und, wenn auch nicht alle, so doch viele Herzen, trotz Not und Leid, warmherzig halten. Zudem gibt es uns die Hoffnung nicht allein zu sein.

Deutschland

Gerald Drahorad – Statement

„Aufrechte“ also aufgerichtete Haltung, quasi Auge in Auge, verhindert voreiliges „Richten“, denn der Homo erectus, der aufgerichtet Mensch zeichnet, welcher sich bekanntlich (leider oft nur physisch) durch ein „aufrechtes“ Rückgrat von den anderen Säugetieren unterscheidet, hat zumindest theoretisch (wenn nicht ein Smartphone dazwischen kommt) die Chance andere „Aufgerichtete“ erst nach einem „aufrechten“ Blick in die Augen zu richten. Natürlich immer nur gemessen an sich selbst. Und wer „richtet“ sich schon selbst. Einige wenige „richten“ sich nach sich selbst „aus“und sind somit verdammt an sich selbst zugrunde zu gehen. Aber die meisten … sie buckeln lieber „unaufrecht“. Schauen keinem in die Augen. Es folgt erst „Richten“. Dann „Hinrichten“ dann „Herrichten“. Mit letzterem ist es das sich zurecht biegen. Abgesehen davon… eigene „Richtung“ kennen heute nur noch die wenigsten. Deswegen laufen sie anderen die die Richtung auch nicht kennen hinterher. „Richten“ dann lieber über andere. Manchmal „übel her“ manchmal „hin“. Aber nie auf. Denn „aufrichten“ kann man sich nur selbst. Und das erfordert Kraft im Kampf gegen die Schwerkraft und den Mut sich selbst neu „auszurichten“, der eigenen inneren Richtlinie (die bekanntlich nicht gerade, sondern leicht gekrümmt extrem flexibel und dabei stabil ist) folgend ohne dabei über die Ausrichtung“ anderer zu „richten“. „Aufrichtig“ durchs Leben zu gehen ist außerdem zunehmend gefährlich, denn Aufrichtigkeit wird mit Weitblick belohnt. Bucklige (also Un“ aufgerichtete“) buckeln besser und wer nicht weit sieht lässt sich leichter beeinflussen. Unsere liebe Erde ist bekanntlich rund und wir werden selbst bei „aufrechtem Gang“ in immer die eine und selbe „Richtung“ an der selben Stelle ankommen (egal welche „Richtung“ wir wählen) finde ich die „Ausrichtung“ nach außen, gegenüber der inneren, überbewertet.“

Europa

Friedrich Laker – Statement

Pfarrer

Zu „Wenn Richten, … dann Aufrichten“ würde ich gerne ein Statement abgeben, da ich es für eine wichtige Aufgabe der Kirchen halte, dass sie erkennen, dass sie schuldig an ungezählten Menschen wurden, die sie im Namen einer höheren Macht und Moral gerichtet und mit Drohungen Angst gemacht haben. Die wichtigste Aufgabe der Kirchen heute ist es (nicht nur in der Seelsorge) die Menschen aufzurichten, dass sie ihren eigenen Weg (auch spirituellen Weg) finden und gehen können. Die Zeit, in der Kirchen meinten, sie könnten den Menschen vorschreiben, wo und was die Wahrheit für Ihr Leben ist, ist vorbei. Das lassen sich die Menschen – Gott sei Dank – in der übergroßen Mehrheit nicht mehr gefallen. Für eine Kirche der Freiheit, die Menschen Räume für ihre sozialen, kulturellen und religiösen Bedürfnisse bereit stellt, trete ich mit Leidenschaft ein!

Deutschland

Axel Wartburg – Statement

Aufrichten, so oft wie möglich auf Augenhöhe ins gesunde Miteinander. Aufrichten und Zivilcourage zeigen, selbst wenn es manchmal weh tut. Immer öfter mit dem zufrieden sein, was ich erlebe.

Deutschland‘

Lea, 9 Jahre – Statement

Lea fragte ihre Mutter: ‚“Gilt das auch, wenn ich eine Blume wieder aufrichte, die den Kopf hängen läßt“? Natürlich gilt das auch, geht es doch auch darum die Umwelt wieder aufzurichten.

Deutschland‘

Dr. Angelika Demel – Statement

Eine unaufdringliche, doch imposante Figur aus Glas kann den Patienten vielleicht davon abhalten über sich zu richten, sich der Meinung anderer zu unterwerfen, ja sogar aufzustehen, ohne zurückzublicken und darüber hinaus reflektiert in den Tag zu gehen. Aufrecht und ohne Schuldgefühle.
Ein schönes Symbol. Zart und zerbrechlich, aber genau deshalb so stark.

Deutschland

Dr. Martina Hubenstorf – Statement

Richten können wir, denn es wurde uns von kleinauf gezeigt, wie es geht. Das Aufrichten fällt schon viel schwerer, weil es nicht so viele Vorbilder gibt.

Österreich‘